Leinölfarben ohne Lösemittel:
dauerhafter geht nicht

Anstriche mit Leinölfarbe haben sich in ganz Europa selbst unter schwierigsten Witterungsbedingungen seit Jahrhunderten bewährt: Sie platzen nicht ab sondern sind dauerhaft pflegbar, also nie mehr abschleifen! Sie sind wasserabweisend, aber dampfdiffusionsoffen – eventuell eingedrungene Feuchtigkeit kann wieder ausdunsten. Die leinölpro-Farben enthalten keinerlei Lösemittel, Aromate, Zitrusdestillate, Konservierungs- oder Füllstoffe: bunt und gesund! Siehe Volldeklaration!

Leinölfarben in Dosen und Eimern: 100 % Festkörperanteil weil keinerlei Lösemittel enthalten sind. Mit 50 bis 75 % Pigmentanteil hochdeckend und optimaler UV-Schutz. (25 bis 50 % Leinöl als Bindemittel). Für Holz, Metall, Putz und Stuck und zum Abtönen unserer Lasuren und Holzschutzmittel.

Lasuren auf Leinölbasis sind transparent, die Maserung des Holzes scheint durch. Ein Lasuranstrich ist jedoch nie so haltbar wie deckende Farbanstriche. Farbige Lasuren stellen Sie durch Abtönen mit Leinölfarbe selbst her. Oder leinölpro macht das nach Ihrem Muster.

Spezialfarben mischt leinölpro innerhalb weniger Tage nach NCS, RAL, Befund der Denkmalpflege nach Ihrem Muster oder den Farbkarten anderer Hersteller. Bestellen Sie bitte per eMail oder telefonisch.

 
Verarbeitung:
Das A & O für ein feines Ergebnis sind erstklassige Pinsel speziell für Ölfarben. Nicht mit Lösemitteln (Verdünnung) reinigen, sondern nur mit Leinölseife. Beides gleich mitbestellen! Öl und Farbe immer sparsam auftragen und gut einarbeiten.
Holz mit rohem Leinöl grundieren, Farben evtl. mit 5 – 10 % gekochtem Leinöl streichfähiger machen; dem Schlussanstrich im Außenbereich 0,5 % Standöl beimischen. Siehe »Verarbeitung«.

 
Tipps:
Maßhaltige Holzteile wie Fenster, Außentüren und Wintergärten mit heller deckender Leinölfarbe gegen zu starkes Aufheizen (Spannungen, Rissbildung) und holzabbauende UV-Strahlung (Vergrauung) durch die Sonne schützen.

Nicht maßhaltige Bauteile können auch dunkel deckend gestrichen werden; dunkelrote oder dunkelbraune Pigmente bieten den besten UV-Schutz.

Laubhölzer wie Eiche, Robinie oder Kastanie erst streichen wenn die Holzflächen angewittert sind und somit die Gerbsäure und färbenden Holzinhaltsstoffe ausgewaschen sind. Gerbsäure greift auch Eisenmetalle und Zink an. Wo’s drauf ankommt, also Beschläge aus Edelstahl oder Messing verwenden.

• Bei Nadelhölzern die Harzgallen mit Terpentin auswaschen und nach der Leinöl-Grundierung mit dünnflüssigem Schellack abdecken. Kleine Fehlstellen elastisch spachteln, tiefere Risse ausspanen oder auskeilen. Risse zwischen Fachwerkbalken und Gefachen mit elastischem Lehmfugenfüller ausspritzen.

Lärchenholz ist sehr dicht und fest und deshalb zunächst kaum aufnahmefähig. Vor jeglichem Anstrich erst »vom Wetter gerben lassen« und dann zunächst nur ölen oder lasieren. Älteres Lärchenholz kann deckend farbig gestrichen werden.

Modifizierte Hölzer ("einheimische Tropenhölzer") können mit Leinölprodukten grundiert und gestrichen werden, sofern sie pH-neutral sind. Bei Belmadur und Accoya ist dies der Fall.


VOC-Richtlinie? Vollkommen lösemittelfrei!

Bereits seit 20 Jahren unterschreiten all unsere Ölfarben die erst seit 2010 geltenden strengen Grenzwerte der Lösemittelverordnung. Die allermeisten unserer Farben sind nämlich vollkommen ohne Lösemittel hergestellt und halten sogar locker die noch höheren Anforderungen des Blauen Engels ein. Auch zur Verarbeitung müssen Sie keine Verdünnung zugeben!

 

Farbdarstellung

Das Internet erlaubt keine exakte Farbdarstellung. Sie ist abhängig von Ihrem Betriebssystem, dem verwendeten Internetbrowser, Ihren persönlichen Einstellungen an Rechner und Bildschirm und dem momentanen Umgebungslicht. Profis bestellen deshalb für die Beratung und zum exakten Farbabgleich unsere Musterkiste mit Holzfarbtafeln.