Harzfreie Leinölfarben ohne Lösemittel:
dauerhafter geht nicht

leinölpro bezieht für die Produktion seiner harzfreien deckenden Leinölfarben ohne Lösemittel ausschließlich beste Rohstoffe erfahrener und mit dem Metier seit Generationen vertrauter Lieferanten. leinölpro fertigt aus Leinöl und lichtechten Pigmenten zunächst feinste Farbpasten. Daraus werden dann in einem zweiten Schritt sowohl die Standardfarbtöne wie auch die Spezialmischungen nach Kundenwunsch gemischt und streichfertig abgefüllt. Erst-, Zwischen-, und Schlussanstrich kommen aus der gleichen Dose. Deckende Leinölfarben von leinölpro werden unverdünnt innen und außen eingesetzt: Möbel, Vertäfelungen, Fenster, Fensterläden, Türen, Fachwerk, Fassaden, Zäune und andere stark beanspruchte Flächen aus Holz, Metall, Stuck und Putz.

Anstriche mit Leinölfarbe haben sich in ganz Europa selbst unter schwierigsten Witterungsbedingungen seit Jahrhunderten bewährt: Sie platzen nicht ab sondern sind dauerhaft pflegbar, also nie mehr abschleifen! Sie sind wasserabweisend, aber dampfdiffusionsoffen – eventuell eingedrungene Feuchtigkeit kann wieder ausdunsten. Sie eignen sich auch zum Abtönen unserer Lasuren und Holzschutz-Öle.

Die Ölfarben von leinölpro sind hochdeckend, denn sie sind aus kalt gepresstem, gereinigtem Leinöl und einem sehr hohen Pigmentanteil von etwa 50 % hergestellt. (Sie merken das sofort am hohen Gewicht der Dosen!) So bieten sie optimalen UV-Schutz. Die Pigmente höchster Lichtechtheit sind Zinkweiß (gegen Algen- und Pilzbefall), Titandioxid, Metalloxide und Mineralien (Erdfarben), siehe Volldeklaration.

Allergiker: Die deckenden leinölpro-Farben enthalten enthalten keinerlei Harze, Lösemittel, Terpene (Terpentin), keine Aromate, Zitrusdestillate (wie Orangenschalenöl), kein Blei, keine Füllstoffe (z.B. Talkum, Kreide oder Cellulose) oder Konservierungsstoffe. Einfach bunt und gesund.

40 traditionelle Farbtöne sind ab Lager lieferbar. Andere Farben erreichen Sie durch Mischen untereinander.

Spezialfarben mischt leinölpro innerhalb weniger Tage nach RAL-K7- oder NCS-Fächer, nach Befund der Denkmalpflege, Ihrem Muster oder den Farbkarten anderer Hersteller wie Silin, die 2014 Ihre Produktion von Wakopra eingestellt haben. Bestellen Sie unbedingt schriftlich, z.B. per Mail.

 

Tipps

Nicht maßhaltige Bauteile (Fassaden, Zäune ...) sollten dunkel deckend gestrichen werden; dunkelrote oder dunkelbraune Pigmente bieten den besten Schutz vor der holzabbauenden UV-Strahlung (Vergrauung).

Maßhaltige Holzteile wie Fenster, Außentüren und Wintergärten mit heller deckender Leinölfarbe gegen zu starkes Aufheizen (Spannungen, Rissbildung) durch die Sonne schützen.

Laubhölzer wie Eiche, Robinie oder Kastanie erst streichen wenn die Holzflächen angewittert sind und somit die Gerbsäure und färbenden Holzinhaltsstoffe ausgewaschen sind. Gerbsäure greift auch Eisenmetalle und Zink an. Wo’s drauf ankommt, also Beschläge aus Edelstahl oder Messing verwenden.

• Bei Nadelhölzern die Harzgallen mit Terpentin auswaschen und nach der Leinöl-Grundierung mit dünnflüssigem Schellack abdecken. Kleine Fehlstellen elastisch spachteln, tiefere Risse ausspanen oder auskeilen. Risse zwischen Fachwerkbalken und Gefachen mit elastischem Lehmfugenfüller ausspritzen.

Lärchenholz ist sehr dicht und fest und deshalb zunächst kaum aufnahmefähig. Vom Wetter gegerbtes älteres Lärchenholz kann deckend farbig gestrichen werden. Wer unbedingt frisches Lärchenholz schützen will, sollte nur ölen oder aber ohne Grundierung deckend streichen.

Modifizierte Hölzer ("einheimische Tropenhölzer") können mit Leinölprodukten grundiert und gestrichen werden, sofern sie pH-neutral sind. Bei Belmadur und Accoya ist dies der Fall.

• Der Malgrund muss entstaubt, silikonfrei, pH-neutral und trocken sein: unter 15 % Feuchtigkeitsgehalt, Laubhölzer unter 12 %). Leinöl und Leinölfarbe vetrgaen sich mit Bläuegrund.

Werkzeug und Reinigen

Das A & O für ein feines Ergebnis sind erstklassige Schweineborstenpinsel speziell für Ölfarben, mit denen sehr dünn ausgestrichen werden kann und deren Charakteristikum ein deutlicher Pinselduktus (lebhafter Pinselstrich) ist. Nicht mit Lösemitteln (Terpentin oder Verdünnung) reinigen, sondern während der laufenden Arbeiten einfach in rohes Leinöl hängen und am Ende des gesamten Arbeitsprozesses mit Leinölseife und warmem Wasser auswaschen. Pinsel, Leinöl und Leinölseife gleich mitbestellen.

 

Verarbeitung

Verarbeitungshinweise beachten und Probeantrich anlegen! Wer erstmals mit Leinölfarbe streicht, liest bitte auch das Dokument Leinölfarbe A – Z.

Drinnen reichen manchmal 1 Grundierung mit rohem Leinöl und 2 unverdünnte Farbanstriche; für einen einheitlichen Glanzgrad sind jedoch meist 3 Farbanstriche erforderlich. Mit Faust- oder Rundpinsel gut und kräftig einarbeiten, gleichmäßig in Maserungsrichtung ausstreichen! Dauerndes Lüften ist für das Trocknen unabdingbar! Bei wenig Licht können weiße und sehr helle Farbtöne mit der Zeit etwas nachdunkeln (Dunkelvergilbung). Bei ausreichend Tageslicht werden sie in wenigen Tagen wieder hell.

Draußen am besten bei warmer, trockener Witterung im Schatten streichen; vor Staub, Insekten und Schlagregen schützen. Stets dünn und in Maserrichtung kräftig einarbeiten, am besten mit einem Schweineborsten-Faustpinsel! Je nach Temperatur und Luftfeuchte beträgt die Trockenzeit für Grundierung und Farbanstrich jeweils etwa 2 Tage.
1) Grundierung aus rohem Leinöl dünn aufpinseln; Glanzstellen und Tropfnasen nach einigen Stunden mit trockenem Pinsel verteilen. 2 Tage trocknen lassen.
– Verbretterungen möglichst vor der Montage rundum grundieren, Hirnholz evtl. mehrmals.
2) Erstanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit einem Faust- oder Rundpinsel gut einarbeiten. Die Holzstruktur muss noch deutlich sichtbar bleiben, so als ob Sie eine Lasur aufgetragen hätten! Gut trocknen lassen.
Bei gehobeltem Holz nach dem Trocknen des 1. Farbanstrichs die aufgestellten Holzfasern mit Glättebürste oder gebrauchtem Schleifschwamm brechen.
3) Zwischenanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit Rund- oder Flachpinsel dünn aufbringen und gleichmäßig ausarbeiten. Trocknen lassen; der Anstrich muss durchgängig grifffest sein.
4) Schlussanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit einem hochwertigen Flachpinsel sorgfältig ausstreichen, wiederum sehr dünn. Dem Schlussanstrich zur Erhöhung der Haltbarkeit und des Glanzes 1 % Standöl beimischen. Trocknen lassen.

Sägeraues Holz: Das trockene Holz einmal mit kalt gepresstem, rohen Leinöl oder mit Timberone unverdünnt grundieren, nach dem Durchtrocknen 1 Farbanstrich. Die Farbe wird dazu mit 10 % gekochtem Leinöl streichfähiger eingestellt. Je nach Wetterbelastung und Verwitterung alle paar Jahre einfach mit einer Bürste und warmem Wasser säubern und nach dem Trocknen wieder drüberstreichen.

Sparsamer Verbrauch: 1 Liter reicht auf glatter Oberfläche für mindestens 15 qm. Jeweils doppelt so weit wie handelsübliche Lacke! Innen also bei 2 Anstrichen 0,15 l pro qm, außen bei 3 Anstrichen 0,2 l pro qm. Auf sägerauem Holz reicht 1 l Farbe für etwa 10 qm.

Wir liefern streichfertig eingestellt in Dosen zu 1 l und Eimern mit 3 l Inhalt.

Lagerung: Leinölfarbe kann original verschlossen im Kühlen 1 Jahr gelagert werden. Reste in kleinere luftdichte Dosen umfüllen, damit in der Dose über der Farbe möglichst wenig Luft steht.

> Verarbeitung und Pflege

> Leinölfarbe A – Z

> Volldeklaration

> Sicherheitsdatenblatt

> Werkzeuge reinigen

Vollkommen lösemittelfrei!

All unsere Ölfarben sind vollkommen ohne Lösemittel hergestellt und halten sogar locker die sehr hohen Anforderungen des Blauen Engels ein. Auch zur Verarbeitung müssen Sie keine Verdünnung zugeben!

Was kostet das Material?

Alle Angaben pro Quadratmeter zum Endverbraucherpreis inklusive MwSt.
Grundierung rohes Leinöl: 2,00 € (gut 0,1 l/qm)
3 Anstriche mit Leinölfarbe: 10,00 € (zus. 0,2 l/qm)

Summe: 12,00 €
Und in Zukunft wesentlich weniger Aufwand weil Sie nie mehr an- oder abschleifen müssen!

Das Internet erlaubt keine exakte Farbdarstellung. Sie ist abhängig von Ihrem Betriebssystem, dem verwendeten Internetbrowser, Ihrem Monitor, Ihren persönlichen Bildschirmeinstellungen und dem momentanen Umgebungslicht. Bestellen Sie sich deshalb (evtl. zusammen mit dem rohen Leinöl zum Grundieren) zum genaueren Farbabgleich unseren gedruckten Katalog mit Farbkarte. Probeflächen anlegen!

Gutes Werkzeug ...

... ist für ein gutes Arbeitsergebnis unabdingbar. Deshalb lässt leinölpro speziell für Ölfarb-Anstriche geeignete Pinsel herstellen, vom kräftigen »Vorarbeiter« bis zum zarten »Masseur«.