Leinöl-Standöl – damit es noch länger hält
... ist kalt gepresstes Leinöl, das unter Sauerstoffabschluss erhitzt und dabei zähflüssig wird. Dieses geklärte oder geläuterte Leinöl-Standöl erhöht die Wetterfestigkeit von Anstrichen mit Leinölfarbe und Leinöl-Lasuren derart, dass es Oldtimer-Freunde sogar als Unterbodenschutz auftragen!
Standöl wird häufig im Bogen- und Instrumentenbau eingesetzt. Jedoch auch am Bau und im Handwerk und bei der Herstellung von Lasuren findet es Einsatzgebiete: Wenn im Außenbereich mit rohem Leinöl grundiert wurde und dem Schlussanstrich mit deckender Leinölfarbe etwa 0,5 % Standöl beigemischt werden, halten solche Anstriche Wind und Wetter noch länger stand. Bei Lasuren kann die Zugabe bei 1 % liegen.
Tipp: Wer zuviel Standöl beigibt, riskiert, dass die Oberfläche lange klebrig bleibt. Wenn dies passiert ist, einfach den Oxidationsprozess abwarten oder mit Leinölseife und ein wenig warmem Wasser bürsten. Dann gründlich klar nachwaschen.
Verbrauch: Außen dem letzten Anstrich pro Liter Farbe etwa 5 ml Standöl beimischen (0,5 %).
Wir liefern Blechdosen zu 1 l und kleine Blechdöschen zu 125 ml.
Lagerung: In einem vollständig gefüllten Behälter luftdicht verschlossen an einem dunklen, kühlen Platz unbegrenzt lagerfähig.
Selbstentzündungsgefahr: Mit Leinöl getränkte Textilien in Wasser legen und unter Luftabschluss aufbewahren oder sofort kontrolliert verbrennen. Standöl im Behälter und fertig verarbeitet ist hingegen schwer entflammbar.