Leinöl-Standöl - damit es noch länger hält
... ist kalt gepresstes Leinöl, das unter Sauerstoffabschluss erhitzt und dabei zähflüssig wird. Deshalb wird es auch als Dicköl bezeichnet. Solches geklärtes oder geläutertes Leinöl-Standöl erhöht die Wetterfestigkeit von Anstrichen mit Leinölfarbe und Leinöl-Lasuren.
Es wird häufig im Instrumenten- und Bogenbau eingesetzt. Jedoch auch am Bau und im Handwerk und bei der Herstellung von Lasuren findet es Einsatzgebiete: Wenn im Außenbereich mit rohem Leinöl grundiert wurde und dem Schlussanstrich mit deckender Leinölfarbe etwa 0,5 % Standöl beigemischt werden, halten solche Anstriche Wind und Wetter noch länger stand. Bei Lasuren kann die Zugabe bei 2 bis 5 % liegen.
Für Fachleute: Das Standöl von leinölpro hat eine Viskosität von 20 P.
Tipp: Wer zuviel Standöl beigibt, riskiert, dass die Oberfläche lange klebrig bleibt. Wenn dies passiert ist, einfach den Oxidationsprozess abwarten oder mit Leinölseife und ein wenig warmem Wasser bürsten.
Verbrauch: Außen dem letzten Anstrich pro Liter Farbe etwa 5 ml Standöl beimischen, bei Lasuren 20 bis 50 ml.
Wir liefern Blechdosen zu 1 l und Kunststoffdöschen zu 50 ml. Luftdicht verschlossen kühl und dunkel aufbewahren.
Selbstentzündungsgefahr: Mit Leinöl getränkte Textilien in Wasser legen und unter Luftabschluss aufbewahren oder sofort kontrolliert verbrennen. Standöl im Behälter und fertig verarbeitet ist hingegen schwer entflammbar.